SCHIESSER Unterwäsche Watchblog

30 November, 2011

Ehemaliges Kesselhaus des Schiesser Areals wird Firmenstandort

Einsortiert unter: News & Infos,Schiesser — by SchiesserShop @ 4:34

Medienbericht aus dem Südkurier vom 29.11.2011:

Jahrelang stand es leer und ungenutzt in guter Firmenlage am Rande der Altstadt von Radolfzell. Das ehemalige Kesselhaus des riesigen Schiesser-Areals – die drei großen Kessel, die mit Schweröl betrieben wurden, versorgten über Jahrzehnte die Firmen Schiesser und Hügli mit Energie.

Nachdem die Hesta AG große Teile des Areals übernommen hatte, wurden im Jahr 2004 dezentrale Energieversorgungen eingerichtet. Für Geschäftsführer Arnold Kannenberg stand immer fest, dass das Kesselhaus praktisch die letzte große Baumaßnahme bei der Vermarktung des Schiesser-Areals sein wird.

Nun ist es soweit. Seit August haben Firmen damit begonnen, das Gebäude von seinen Altlasten zu befreien. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bei dem aus den 60er Jahren stammenden Kesselhaus ist mit asbesthaltigen Dämmstoffen nicht gegeizt worden. Die Kessel selbst wurden so isoliert, und auch die Außenfassade bestand in Teilen aus dem gesundheitsgefährdenden Stoff. „Bei sachgerechter Entsorgung ist das aber kein Problem“, erklärt Arnold Kannenberg. So befreit eröffnet sich den Planern ein Gebäude mit den Abmessungen von 45 mal 30 Metern und 14,50 Metern in der Höhe. Aus dem Kubus soll in Zukunft etwas ganz Besonderes werden. „Der Baukörper erhält durch ein Wechselspiel von Glas, Fassade und Gebäudeeinschnitten ein völlig neues Raumgefühl“, versprechen die Mietunterlagen. Lichthöfe sollen dabei eine kreative Atmosphäre schaffen und das Kesselhaus zu einer exklusiven Adresse für Firmen machen. Als markanter Bestandteil des Kesselhauses werden die drei Schornsteine auf dem Dach verbleiben. „Wir wollen zeigen, dass es hier früher eine andere Nutzung gegeben hat. Ähnlich wie bei dem Jahrhundertbau“, sagt Arnold Kannenberg.

Und obwohl die Hesta AG hier möglichst nur langfristige Nutzer finden möchte, sind bereits jetzt 60 Prozent der rund 4500 Quadratmeter Nutzfläche vergeben. Gerade einmal vier Einheiten in Größen zwischen 320 und 1100 Quadratmetern sind noch zu vergeben. Den Nutzern stehen dabei noch sehr viel Mitspracherecht und Gestaltungsmöglichkeiten zu. In der jetzigen Ausbaustufe werden lediglich die wichtigen Versorgungsbereiche wie Treppen, Aufzüge und WC-Anlagen installiert. Alles Weitere dürfen die Nutzer bestimmen.

Die notwendige Energie erhält das Kesselhaus übrigens künftig aus dem Saturngebäude. Dort hat die Hesta AG eine entsprechend große Versorgungsanlage durch die Stadtwerke Radolfzell errichten lassen. Die neue Adresse an der Güttinger Straße wird selbstverständlich den neuesten Energiestandards gerecht. Ein Grund, warum man kein komplett neues Gebäude errichtet hat, war die gute Bausubstanz. „Das alte Kesselhaus wurde für sehr große Lasten ausgelegt. So eine gute Qualität findet man heute nur noch selten“, sagt der Hesta-Geschäftsführer.

Die notwendigen Parkplätze werden ebenfalls auf einem ehemaligen Kesselhausbereich ausgewiesen. Dort, wo einst die großen Öltanks auf der anderen Straßenseite standen, parken künftig die Mitarbeiter und Besucher des neuen „Kesselhauses“. Lange wird es nicht mehr dauern. Die ersten Firmen wollen im April einziehen.

Hinterlasse einen Kommentar »

Es gibt noch keine Kommentare.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Kommentar verfassen

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Theme: Toni. Bloggen Sie auf WordPress.com.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.