Schiesser will im kommenden Jahr an die Börse gehen. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende Volker Grub in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte, soll der Börsengang Anfang 2012 versucht werden.
Eigentlich war der Gang an die Börse bereits im Frühjahr 2011 geplant, allerdings sorgten die Schuldenkrise und die Unruhen in Nordafrika für ein äußerst ungünstiges Börsenumfeld.
Die Verschiebung “kann uns nur recht sein”, so Schiesser-Vorstandssprecher Rudolf Bündgen: “Jeder Monat, den sich der Börsengang nach hinten verschiebt, tut uns gut.” Die Marke könne sich so nach ihrem Neustart nachhaltiger etablieren. Schiesser ist derzeit mit knapp 70 Millionen Euro verschuldet, schreibt aber seit Ende 2008 wieder schwarze Zahlen.
Bündgen ist guten Mutes, dass die Gläubiger mit den Einnahmen aus dem Börsengang voll ausgezahlt werden können. Auch sollen mit einem Teil des Geldes bis zu 10 eigenständige Schiesser-Fachgeschäfte in besten Lagen eröffnet werden.
Den Börsengang sollen die BHF-Bank und Equinet begleiten.